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Glossar

Alle Fachbegriffe und Kennzahlen erklärt — damit du weißt, was beim Vergleich wirklich zählt.

Wie das Ranking entsteht

Renditescore+Sicherheitsscore+Flexibilitätsscore=Gesamtranking

Alle drei Teilscores werden gleichgewichtet (je ⅓). Das Gesamtranking liegt zwischen 0 und 100.

Ranking & Scores

Gesamtranking

Das Gesamtranking fasst die drei Teilscores Rendite, Sicherheit und Flexibilität zu einer Kennzahl von 0 bis 100 zusammen. In der Standardgewichtung zählen sie 40 % Rendite, 30 % Sicherheit und 30 % Flexibilität. Dein Anlegertyp verschiebt diese Ausgangsgewichtung — konservativ 25/50/25, ausgewogen 40/30/30, chancenorientiert 55/20/25 — und angegebene Lebensereignisse verschieben sie zusätzlich. Jede Einzelgewichtung wird dabei auf 10-80 % begrenzt und die drei Anteile werden anschließend wieder auf 100 % normiert, sodass kein Kriterium ganz verschwinden oder allein dominieren kann.

Basis aller Vergleiche im Contract Scout; die Gewichtung ist individuell, nicht fix.

Renditescore

Renditescore

Der Renditescore verteilt 100 Punkte auf das Endkapital am Ende der Ansparphase und auf die Rente. Wie viel auf das Endkapital entfällt, hängt vom Produkttyp ab: bei der Privatrente 50 Punkte, bei Riester und beim Altersvorsorgedepot 30, bei der Basisrente 0 — dort gibt es kein Kapitalwahlrecht. Die Rentenpunkte teilen sich fest in drei Teile: 20 % für die monatliche Bruttorente, 40 % für die Rente nach geschätzter Einkommensteuer und 40 % für die Rente je 100 € wirtschaftlichem Eigenaufwand. Das ergibt Riester/AVD 30 · 14 · 28 · 28, Privatrente 50 · 10 · 20 · 20 und Basisrente 0 · 20 · 40 · 40. Wirtschaftlicher Eigenaufwand heißt: deine eigenen Beiträge minus der zusätzlichen Steuerentlastung. Er ist nicht deine monatliche Abbuchung, und die Kennzahl je 100 € ist keine zusätzliche Rente. Effektivkosten und Rentenfaktor wirken nicht direkt, sondern über Endkapital und Rente. Der Endkapital-Teil misst den Abstand zu einer inflationsbereinigten Basislinie, nicht den absoluten Betrag.

Endkapital plus Rente; die Rentenpunkte teilen sich 20/40/40 auf Bruttorente, Rente nach Steuer und Rente je 100 € Eigenaufwand.

Sicherheitsscore

Sicherheitsscore

Bewertet das Risikoprofil und die Kapitalabsicherung eines Vertrags auf einer Skala von 0 bis 100. Er setzt sich aus vier Bausteinen zusammen: Garantiequote 30 Punkte, CRK bzw. SRI 25 Punkte, Anbieter-Rating 25 Punkte und Absicherung bei Anbieterinsolvenz 20 Punkte. Welche Risikokennzahl zählt, hängt vom Produkttyp ab — SRI bei der Privatrente, CRK bei Basisrente und Riester.

Vier Bausteine zu 100 Punkten: Garantiequote, CRK/SRI, Anbieter-Rating, Insolvenzabsicherung.

Flexibilitätsscore

Flexibilitätsscore

Bewertet, wie frei du während Anspar- und Rentenphase über dein Kapital verfügen kannst, auf einer Skala von 0 bis 100. Er verteilt sich auf genau fünf Bausteine zu je 20 Punkten: Kapitalauszahlung in der Ansparphase, Kapitalauszahlung in der Rentenphase, Vererbbarkeit, Kündbarkeit und Beitragsfreistellung. Die Beitragsfreistellung bekommt jeder Produkttyp gutgeschrieben, weil sie gesetzlich für alle vier gilt — deshalb steht selbst die Basisrente hier nicht bei 0.

Fünf Bausteine zu je 20 Punkten; die Beitragsfreistellung zählt für jeden Produkttyp.

Anbieter-Rating

Sicherheitsscore

Bonitätsnote der Versicherungsgesellschaft auf einer Skala von 1 (beste) bis 6. Sie fließt mit 25 von 100 Punkten in den Sicherheitsscore ein und wird invertiert verrechnet: Note 1 gibt die vollen Punkte, Note 6 keine. Die Note sagt etwas über den Anbieter aus, nicht über den einzelnen Vertrag.

Fließt mit 25 Punkten invertiert in den Sicherheitsscore ein.

Inflationsbasislinie

Renditescore

Der Endkapital-Teilscore misst nicht den absoluten Betrag, sondern den Abstand zu einer Basislinie: der Summe aller Beiträge, jeweils mit 2 % Inflation p.a. auf den Rentenbeginn hochgerechnet. Wer diese Basislinie nicht erreicht, hat real Kaufkraft verloren. So werden Verträge mit unterschiedlicher Laufzeit und Beitragshöhe vergleichbar.

Bezugsgröße für den Endkapital-Teilscore im Renditescore.

Dynamik

Kein Score-Einfluss

Eine jährliche prozentuale Erhöhung des Sparbeitrags. Im Vertrags-Check vergleichen wir zunächst mit der Dynamik, die in deinen Unterlagen vereinbart ist (Police vor Jahresinformation, Kommastellen kaufmännisch gerundet); finden wir keine, rechnen wir ohne Dynamik. Empfehlen wir den Wechsel in eine Basis- oder Privatrente, kannst du 0, 1, 2, 3 oder 5 % wählen — unsere Empfehlung sind 2 %. Liegt die Dynamik deines Vertrags schon über 2 %, führen wir sie im Vergleich und im neuen Vertrag fort. Riester und Altersvorsorgedepot rechnen wir ohne automatische Dynamik. Die Dynamik ist kein garantierter Inflationsausgleich. Nach einer Änderung werden Beiträge, Förderung, Steuerentlastung und Projektionen neu berechnet. Im Budget-Dialog ist der bestätigte Betrag immer der anfängliche Monatsbeitrag; eine gewählte Dynamik erhöht ihn erst in den Folgejahren.

Vergleichsannahme für Beitrag und Projektion, kein eigener Score-Baustein.

Mindestqualität (50 Punkte)

Kein Score-Einfluss

Ein Vergleichsangebot muss produktartübergreifend mindestens 50 Punkte im Gesamtranking erreichen, um im Marktvergleich gezeigt zu werden. Erreichen nur zwei Angebote diese Grenze, werden zwei gezeigt; erreicht keines sie, gibt es keine künstlich aufgefüllte Top 3. Dein eigener, hochgeladener Vertrag ist davon ausgenommen — er wird auch unter 50 Punkten bewertet und erklärt, damit du seine Lage kennst, auch wenn es (noch) keine bessere Alternative gibt.

Filtert den Marktvergleich, nicht die Bewertung deines eigenen Vertrags.

Nebenempfehlung

Kein Score-Einfluss

Ein zusätzlicher Vorschlag neben der Hauptempfehlung, wenn nach deren Beitrag monatlich mindestens 50 € deines Budgets übrig bleiben. Dafür prüft der Vertrags-Check mit genau diesem Restbetrag einen begrenzten Marktvergleich und zeigt bis zu drei passende Angebote — Basisrenten und Privatrenten in einer gemeinsamen Rangliste, mit denselben Eignungsregeln wie die Hauptempfehlung. Dabei dürfen mehrere Angebote derselben Produktart erscheinen, etwa zweimal Basisrente und einmal Privatrente: Es sind Alternativen für einen einzigen Zusatzvertrag, keine drei gleichzeitig abzuschließenden Verträge. Unter 50 € Restbetrag entsteht keine automatische Nebenempfehlung, und sie erscheint nur, wenn der Zusatzvertrag den Restbetrag besser nutzt als eine ungeförderte Aufstockung deiner Hauptempfehlung.

Eigener, begrenzter Marktvergleich für den Restbetrag, keine Verdopplung der Hauptempfehlung.

Lebensereignisse

Kein Score-Einfluss

Angaben wie Familienplanung, Selbstständigkeit, Auswandern, Teilzeit, Hauskauf, Scheidung, Pflegefall oder ein erhöhtes Berufsunfähigkeitsrisiko verschieben die Gewichtung der drei Teilscores im Gesamtranking. Familienplanung zieht zum Beispiel Gewicht von der Rendite zur Sicherheit, Auswandern zur Flexibilität. Nach allen Verschiebungen wird wieder auf 100 % normiert.

Verschiebt die Gewichtung von Rendite-, Sicherheits- und Flexibilitätsscore.

Anlegertyp

Kein Score-Einfluss

Konservativ, ausgewogen oder chancenorientiert: Diese Einordnung legt die Ausgangsgewichtung der drei Teilscores im Gesamtranking fest — 25/50/25, 40/30/30 oder 55/20/25. Sie ist damit der größte einzelne Hebel auf die Reihenfolge im Ranking. Lebensereignisse verschieben diese Ausgangsgewichtung anschließend zusätzlich.

Legt die Ausgangsgewichtung von Rendite, Sicherheit und Flexibilität fest.

Anbieterlimit im Ranking

Kein Score-Einfluss

Damit die Liste nicht von einer einzigen Gesellschaft dominiert wird, erscheinen pro Anbieter und Produkttyp höchstens zwei Tarife im Ranking. Fachlich schwächere Tarife desselben Anbieters fallen dadurch heraus — nicht wegen ihrer Bewertung, sondern wegen dieser Begrenzung. Die Bewertung der einzelnen Tarife bleibt davon unberührt.

Begrenzt die Anzeige, nicht die Bewertung, auf zwei Tarife je Anbieter und Produkttyp.

Produkttyp-Ersatzbewertung

Sicherheitsscore

Fehlt bei einem Vertrag die Risikokennzahl CRK oder SRI, wird ersatzweise die Anlageform herangezogen: klassisch gilt als sicherste, hybrid als mittlere und fondsgebunden als chancenreichste Variante. Das ist eine Näherung und wird nur verwendet, wenn die echte Kennzahl fehlt.

Ersatzannahme für den Sicherheitsscore bei fehlender CRK/SRI-Angabe.

Kosten

Effektivkosten

Renditescore

Geben an, um wie viel Prozentpunkte pro Jahr die tatsächliche Rendite durch alle Vertragskosten gemindert wird. Sie wirken ausschließlich in der Ansparphase und reduzieren das Endkapital. Ein niedrigerer Wert ist besser: Als sehr gut gilt ein Wert unter 1,0 % p.a. Maßstab dafür ist das künftige Altersvorsorgedepot — sein Standarddepot bekommt per Gesetz einen Effektivkostendeckel von 1,0 % p.a. und wird damit zur Messlatte für den gesamten geförderten Markt. Steht der Wert nicht in deinem Dokument, ergänzt Wealve ihn zuerst aus einer passenden Tarifreferenz und erst danach aus einer für den Produkttyp hinterlegten Schätzung — als Schätzwert gekennzeichnet, niemals als dokumentierter Wert aus deinem Vertrag.

Wirkt über das Endkapital auf den Renditescore — die Bewertungsstufen zeigt die Tabelle unten.

Bewertungsschwellen (Standard)

BereichLabelBewertung
< 0,7 % p.a.Exzellentpositiv
0,7 % p.a. – 1 % p.a.Sehr gutpositiv
1 % p.a. – 1,5 % p.a.Gutpositiv
1,5 % p.a. – 2 % p.a.Mittelmittel
≥ 2 % p.a.Hochnegativ

Abschluss- und Vertriebskosten

Renditescore

Einmalige Kosten für Vermittlung und Vertragsabschluss. Bei Versicherungsverträgen werden sie klassisch über die ersten fünf Jahre verrechnet (Zillmerung), wodurch der Rückkaufswert in den ersten Jahren deutlich unter den eingezahlten Beiträgen liegt. Beim Altersvorsorgedepot entfällt diese Verrechnung ab 2027 — die Kosten verteilen sich stattdessen über die gesamte Ansparphase.

Wirkt sich über die Effektivkosten auf den Renditescore aus.

Verwaltungskosten

Renditescore

Laufende Kosten für Vertragsführung und Kapitalanlage, meist als Prozentsatz des Guthabens oder des Beitrags berechnet. Sie stecken in den Effektivkosten mit drin und wirken über die gesamte Laufzeit.

Teil der Effektivkosten und damit des Renditescores.

Rente & Leistung

Rentenfaktor

Renditescore

Gibt an, wie viel monatliche Rente du pro 10.000 € angespartem Kapital erhältst. Er beinhaltet alle Kosten in der Auszahlungsphase und beeinflusst direkt die spätere Rentenhöhe. Ein garantierter Rentenfaktor ist besonders wertvoll.

Beeinflusst direkt die Rentenhöhe und damit den Renditescore.

Bewertungsschwellen (Standard)

BereichLabelBewertung
< 20 €/10.000 €Niedrignegativ
20 €/10.000 € – 23 €/10.000 €Mittelmittel
23 €/10.000 € – 27 €/10.000 €Gutpositiv
27 €/10.000 € – 30 €/10.000 €Sehr gutpositiv
≥ 30 €/10.000 €Exzellentpositiv

Wirtschaftlicher Eigenaufwand

Renditescore

Deine eigenen Beiträge zu einem Vertrag abzüglich der zusätzlichen persönlichen Steuerentlastung, die über einen bereits zugerechneten Zulagenanspruch hinausgeht. Das gilt nicht nur für die Basisrente, sondern ausdrücklich auch für Riester und das Altersvorsorgedepot: Bei 500 € rechnerischer Entlastung und 300 € Zulagenanspruch zählen nur die darüber hinausgehenden 200 € als zusätzliche Steuerentlastung und mindern den Eigenaufwand entsprechend. Die Zulage selbst bleibt beim Vertragsvermögen und wird nicht zusätzlich abgezogen — dieselbe Steuerersparnis darf nicht doppelt gezählt werden. Der wirtschaftliche Eigenaufwand ist nicht deine tatsächliche monatliche Abbuchung, sondern eine rechnerische Vergleichsgröße für den Renditescore.

Bezugsgröße für die Beitragseffizienz im Renditescore.

Steuerbereinigte Monatsrente

Renditescore

Die Bruttorente abzüglich der geschätzten Einkommensteuer auf ihren steuerpflichtigen Teil. Wie viel davon steuerpflichtig ist, hängt vom Produkt ab: bei der Basisrente der Besteuerungsanteil nach Rentenbeginnjahr, bei der Privatrente mit lebenslanger Rente der Ertragsanteil nach dem vollendeten Lebensjahr bei Rentenbeginn — mit 67 Jahren zum Beispiel 17 %, bei früherem oder späterem Beginn ein anderer Wert. Bei Riester und beim Altersvorsorgedepot wird der geförderte Teil der Rente voll besteuert, ein ungeförderter Teil nur mit seinem Ertragsanteil. Grundlage sind dein Rentenbeginnalter und dein erwarteter Steuersatz in der Rente aus dem Profil; ein ausdrücklich angegebener Steuersatz von 0 % gilt dabei als gültiger Wert, nicht als fehlende Angabe. Die Kennzahl ist eine steuerbereinigte Vergleichsrente für den Renditescore, keine automatisch vollständig verfügbare Nettorente nach sämtlichen weiteren Abgaben.

Fließt mit 40 % des Rentenbudgets in den Renditescore ein.

Beitragseffizienz

Renditescore

Die steuerbereinigte Monatsrente je 100 € wirtschaftlichem Eigenaufwand: steuerbereinigte Monatsrente geteilt durch den monatlichen wirtschaftlichen Eigenaufwand, mal 100. Beispiel: 100 € Eigenbeitrag, davon 42 € durch Steuerentlastung getragen, ergeben 58 € Eigenaufwand; bei 240 € steuerbereinigter Monatsrente folgt daraus eine Beitragseffizienz von 413,79 €. Das ist eine normierte Vergleichskennzahl, keine tatsächlich ausgezahlte Rente. Bei Dynamik oder wechselnder Steuerentlastung zählt der durchschnittliche Eigenaufwand über den Vergleichszeitraum, nicht nur die erste Monatsrate. Ist der Eigenaufwand null oder negativ, gibt es keinen Wert — weder eine Division durch einen künstlichen Kleinstwert noch ein unendlich hoher Score.

Fließt mit 40 % des Rentenbudgets in den Renditescore ein.

Ablaufleistung

Renditescore

Das prognostizierte oder garantierte Gesamtkapital am Ende der Ansparphase. Bei fondsgebundenen Produkten hängt sie von der Wertentwicklung ab und wird deshalb in den drei Renditeszenarien angegeben (konservativ, Standard, optimistisch); daneben steht der garantierte Wert.

Indikativer Wert; fließt in die Renditebeurteilung ein.

Steuererstattung reinvestieren

Im Simulator kannst du wählen, ob die jährliche Steuerersparnis (z. B. aus dem Sonderausgabenabzug bei Basisrente oder Riester) laufend reinvestiert wird. Bei aktivierter Reinvestition wird angenommen, dass du die Steuererstattung jedes Jahr in eine gleichwertige Anlage mit derselben Bruttorendite einzahlst — sie erhöht so kontinuierlich dein Endkapital und damit deine spätere Rente. Die Steuerersparnis ist dann bereits in den angezeigten Werten enthalten. Ohne Reinvestition wird die kumulierte Steuerersparnis separat ausgewiesen: als Zusatz zum Endkapital in der Ansparphase und als eigenständiger Anteil in der Auszahlungsphase, verteilt über die Entnahmedauer.

Garantierter vs. prognostizierter Rentenfaktor

Renditescore

Der garantierte Rentenfaktor steht bereits bei Vertragsabschluss fest und gilt sicher. Der prognostizierte Faktor ist dagegen nur eine Erwartung und kann bis zum Rentenbeginn sinken. Für den Vergleich zählt der garantierte Wert deutlich mehr, denn er ist die einzige belastbare Zusage zur späteren Rentenhöhe. Fehlt der garantierte Rentenfaktor im Dokument, macht das einen Vertrag nicht automatisch unbewertbar: Nennt dein Dokument stattdessen eine garantierte monatliche Rentenleistung, rechnet Wealve damit weiter — sie ist eine vollwertige Alternative zum fehlenden Faktor. Ein garantierter Faktor, der nur auf prognostiziertes statt garantiertes Kapital angewendet wird, ergibt dagegen keine vollständig garantierte Monatsrente.

Der garantierte Wert zählt im Vergleich mehr als die Prognose.

Rentenphase

Kein Score-Einfluss

Der Abschnitt ab Rentenbeginn, in dem das angesparte Kapital ausgezahlt wird — als lebenslange Rente oder, wo zulässig, teilweise als Kapital. Kosten und Rentenfaktor der Rentenphase entscheiden darüber, wie viel vom angesparten Kapital tatsächlich bei dir ankommt.

Grenzt sich von der Ansparphase ab; eigene Kosten- und Faktorlogik.

Risiko

SRI (Summarischer Risikoindikator)

Sicherheitsscore

Europaweit standardisierte Risikokennzahl (1–7). Stufe 1 bedeutet sehr geringes Risiko (niedrige Renditechancen), Stufe 7 sehr hohes Risiko (hohe Renditechancen). Wird ausschließlich bei Privatrenten verwendet. Für die Hochrechnung ist je Stufe eine jährliche Rendite in drei Szenarien hinterlegt (konservativ / Standard / optimistisch): SRI 1: 1,0 / 2,0 / 3,0 % · SRI 2: 2,0 / 2,5 / 3,5 % · SRI 3: 2,5 / 3,0 / 4,0 % · SRI 4: 3,0 / 4,0 / 5,0 % · SRI 5: 3,5 / 4,5 / 6,0 % · SRI 6: 4,0 / 5,5 / 7,0 % · SRI 7: 4,0 / 6,0 / 8,0 %. Das sind gepflegte Standardannahmen für die Hochrechnung, keine Zusagen des Anbieters — sie können jederzeit angepasst werden. Steht die Stufe nicht eindeutig im Text deines Dokuments, sucht Wealve gezielt in den Seiten rund um die Fundstelle nach der farbig markierten Stufe im Bild. Bleibt auch das erfolglos, rechnet Wealve vorsichtshalber mit der mittleren Stufe 4 weiter — deutlich getrennt ausgewiesen als Rechenwert, nicht als Angabe aus deinem Dokument, und ohne dass du deinen SRI selbst nachschlagen musst. Nennt dein Dokument statt einer Stufe eine Spanne (z. B. 3–4), rechnet Wealve für Hochrechnung und Sicherheitsscore mit dem Mittelwert, aufgerundet auf die nächste ganze Stufe — im Beispiel also mit SRI 4.

Hat Einfluss auf den Sicherheitsscore. Nur bei Privatrenten relevant.

Bewertungsschwellen (Standard)

BereichLabelBewertung
1 – 3Niedrigpositiv
3 – 5Mittelmittel
≥ 5Hochnegativ

CRK (Chance-Risiko-Klasse)

Sicherheitsscore

Deutsche Risikoklassifizierung (1–5) für Basisrenten und Riester-Verträge: Klasse 1–2 niedrig (sehr konservativ, geringe Renditechancen), Klasse 3 mittel (ausgewogenes Chance-Risiko-Profil), Klasse 4–5 hoch (chancenorientiert, höhere Wertschwankungen möglich). Ein niedrigerer Wert bedeutet mehr Sicherheit, ein höherer mehr Renditechance. Für die Hochrechnung ist je Klasse eine jährliche Rendite in drei Szenarien hinterlegt (konservativ / Standard / optimistisch): CRK 1: 1,0 / 2,0 / 3,0 % · CRK 2: 2,0 / 3,0 / 4,0 % · CRK 3: 3,0 / 4,0 / 5,0 % · CRK 4: 4,0 / 5,0 / 6,0 % · CRK 5: 4,0 / 6,0 / 8,0 %. Auch das sind gepflegte Standardannahmen, keine Zusage des Anbieters.

Hat Einfluss auf den Sicherheitsscore. Nur bei Basisrente und Riester relevant.

Quelle: Offizielle CRK-Definitionen auf pia-crk.de

Bewertungsschwellen (Standard)

BereichLabelBewertung
1 – 3Niedrigpositiv
3 – 4Mittelmittel
≥ 4Hochnegativ

Renditeszenarien

Kein Score-Einfluss

Hochrechnungen laufen in drei Varianten: konservativ, Standard und optimistisch. Welche Rendite je Szenario angesetzt wird, hängt an der Risikoklasse des Vertrags (CRK oder SRI). Ist keine Risikoklasse bekannt, greifen Ersatzannahmen von 2,5 / 3,5 / 5,0 % pro Jahr. Es sind Annahmen für den Vergleich, keine Zusagen.

Grundlage aller Hochrechnungen; ohne CRK/SRI gelten Ersatzwerte.

Sicherheit

Garantiertes Kapital

Sicherheitsscore

Der Betrag, den der Versicherer mindestens auszahlt — unabhängig von der Kapitalmarktentwicklung. Wird meist als Prozentsatz der eingezahlten Beiträge angegeben (z. B. 100 % = Beitragsgarantie). Bewertet wird diese Quote, nicht der bloße Eurobetrag: Die Punkte steigen linear mit ihr, 100 % Garantie ergibt die vollen 30 Punkte, 50 % genau die Hälfte. Ein Garantiebetrag ohne bekannte Beitragssumme lässt sich nicht in eine Quote umrechnen und wird als Datenlücke ausgewiesen statt geschätzt. Ausnahme ist das Altersvorsorgedepot: Dort gelten feste Stufen von 100 %, 80 % oder keiner Garantie.

Fließt mit bis zu 30 Punkten linear nach Garantiequote in den Sicherheitsscore ein.

Beitragsgarantie

Sicherheitsscore

Sichert zu, dass mindestens die eingezahlten Beiträge zum Rentenbeginn zur Verfügung stehen. Sie schränkt die Renditechancen ein, da ein Teil des Kapitals risikoarm angelegt werden muss.

Erhöht den Sicherheitsscore; kann Renditechancen begrenzen.

Insolvenzschutz

Sicherheitsscore

Gibt an, welchen Schutz dein Kapital im Fall einer Insolvenz des Versicherers genießt. In Deutschland schützt der Sicherungsfonds Protektor bei Lebensversicherungen. Zusätzlich kann ein Vertrag im Sondervermögen geführt werden (z. B. bei Fondspolicen).

Hat Einfluss auf den Sicherheitsscore.

Sondervermögen

Sicherheitsscore

Fondsanteile werden getrennt vom Vermögen der Gesellschaft gehalten. Bei einer Insolvenz des Anbieters fällt dieses Kapital nicht in die Insolvenzmasse. Das schützt vor dem Ausfall des Anbieters, nicht vor Kursverlusten.

Ein Baustein der Absicherung bei Anbieterinsolvenz im Sicherheitsscore.

Protektor

Sicherheitsscore

Gesetzliche Sicherungseinrichtung für deutsche Lebensversicherungen. Gerät ein Versicherer in Schieflage, übernimmt Protektor die Verträge und führt sie fort. Er greift bei Versicherungsverträgen, nicht bei reinen Depotlösungen.

Ein Baustein der Absicherung bei Anbieterinsolvenz im Sicherheitsscore.

Flexibilität

Vererbbarkeit

Flexibilitätsscore

Gibt an, ob das angesparte Kapital im Todesfall während der Ansparphase an Hinterbliebene weitergegeben werden kann. Bei Basisrenten ist die Vererbbarkeit eingeschränkt (nur an bestimmte Personen). Bei Privat- und Riesterrenten ist sie meist flexibler.

Hat Einfluss auf den Flexibilitätsscore.

Kapitalauszahlung Ansparphase

Flexibilitätsscore

Gibt an, ob du während der Ansparphase Kapital entnehmen kannst. Bei Basisrenten ist dies gesetzlich ausgeschlossen. Bei anderen Produkten kann es Teilentnahmen oder eine vollständige Auszahlung geben.

Hat Einfluss auf den Flexibilitätsscore.

Kapitalauszahlung Rentenphase

Flexibilitätsscore

Gibt an, ob in der Rentenphase Kapital als Einmalbetrag ausgezahlt werden kann. Das ist z. B. bei Privatrenten oft möglich; bei Riester kann zu Rentenbeginn ein Teilbetrag entnommen werden. Basisrenten werden grundsätzlich als lebenslange Rente ausgezahlt.

Hat Einfluss auf den Flexibilitätsscore.

Kündbarkeit

Flexibilitätsscore

Gibt an, ob du den Vertrag vorzeitig kündigen kannst. Bei einer Kündigung erhältst du den sogenannten Rückkaufswert, der in frühen Jahren oft unter den eingezahlten Beiträgen liegt. Basisrenten sind nicht kündbar (nur beitragsfreistellbar).

Hat Einfluss auf den Flexibilitätsscore.

Beitragsfreistellung

Flexibilitätsscore

Möglichkeit, Beiträge vorübergehend auszusetzen, ohne den Vertrag zu kündigen. Das angesammelte Kapital bleibt investiert und wird weiter verzinst. Besonders relevant in Phasen von Einkommensausfällen. Sie gilt gesetzlich für alle vier Produkttypen und wird deshalb jedem Vertrag mit den vollen 20 Punkten gutgeschrieben, ohne dass die Vertragswerte dafür geprüft werden. Das ist auch der Grund, warum die Basisrente im Flexibilitätsscore nicht bei 0 Punkten steht — ihre vier anderen Bausteine sind ihr gesetzlich verwehrt, nur die Beitragsfreistellung bleibt.

Wird mit vollen 20 Punkten für jeden Produkttyp gutgeschrieben.

Stilllegung

Flexibilitätsscore

Auch Beitragsfreistellung genannt: Der bestehende Vertrag wird nicht mehr weiter bespart, bleibt aber bestehen. Das bereits angesparte Guthaben bleibt im Vertrag liegen und wird dort weiter verzinst beziehungsweise angelegt, alle bisher erworbenen Ansprüche bleiben erhalten. Anders als bei einer Mitnahme wird dabei kein Betrag auf einen anderen Vertrag übertragen. Wie die Beitragsfreistellung in den Flexibilitätsscore einfließt, steht im Eintrag Beitragsfreistellung.

Kein eigener Baustein; siehe Beitragsfreistellung im Flexibilitätsscore.

Rückkaufswert

Flexibilitätsscore

Der Betrag, der bei einer Kündigung ausgezahlt wird. In den ersten Jahren liegt er wegen der verrechneten Abschlusskosten oft deutlich unter der Summe der eingezahlten Beiträge. Er ist die entscheidende Größe, wenn ein Vertrag beendet statt fortgeführt werden soll.

Relevant für die Kündbarkeit im Flexibilitätsscore.

Übertragungswert

Flexibilitätsscore

Der Betrag, der bei einem Wechsel in einen anderen geförderten Vertrag mitgenommen wird, statt ihn sich auszahlen zu lassen. Ein Wechsel bleibt dadurch förderunschädlich — bei einer Kündigung dagegen sind gewährte Zulagen und Steuervorteile zurückzuzahlen.

Relevant bei einem Wechsel zwischen geförderten Verträgen.

Mitnahme

Flexibilitätsscore

Das angesparte Guthaben eines bestehenden Vertrags wird bei einem Wechsel auf einen anderen Vertrag übertragen, statt es im alten Vertrag liegen zu lassen (siehe Stilllegung). Der dabei übertragene Betrag ist der Übertragungswert. Ist der tatsächliche Kontostand eines Vertrags nicht sicher bekannt, prüft Wealve bei jüngeren Verträgen zusätzlich, ob eine Stilllegung statt der Mitnahme vorzuziehen ist, um einen möglichen bestehenden Verlust nicht durch den Wechsel festzuschreiben.

Der übertragene Betrag ist der Übertragungswert.

Steuern

Ertragsanteil (§22 EStG)

Kein Score-Einfluss

Bei Privatrenten wird nicht die gesamte Rente besteuert, sondern nur ein altersabhängiger Ertragsanteil. Mit höherem Rentenalter sinkt der steuerpflichtige Anteil. Bei Basisrente und Riester gilt nachgelagerte Besteuerung.

Kein direkter Score-Einfluss, aber relevant für die Netto-Rente.

Nachgelagerte Besteuerung

Kein Score-Einfluss

Bei Basisrente und Riester werden Beiträge in der Ansparphase steuerlich gefördert (Sonderausgaben oder Zulagen), aber die Rente in der Auszahlungsphase voll besteuert. Der Steuervorteil wirkt sich vor allem bei sinkenden Steuersätzen im Rentenalter positiv aus.

Kein direkter Score-Einfluss, aber steuerlich zentral bei Basisrente und Riester.

Grenzsteuersatz

Kein Score-Einfluss

Der Grenzsteuersatz beschreibt, wie stark ein zusätzlicher Euro zu versteuerndes Einkommen belastet wird. Für Sonderausgaben ist deshalb die Steuerdifferenz vor und nach Abzug relevanter als der durchschnittliche Steuersatz auf das gesamte Einkommen.

Wird für die Schätzung von Steuerersparnissen in der Simulation verwendet.

Günstigerprüfung

Kein Score-Einfluss

Das Finanzamt vergleicht bei geförderten Vorsorgeprodukten, ob Zulagen oder der Sonderausgabenabzug steuerlich günstiger sind. Als zusätzlicher Steuervorteil zählt nur der Betrag, der über die bereits gewährten Zulagen hinausgeht.

Relevant für Riester und Altersvorsorgedepot.

Mindesteigenbeitrag

Kein Score-Einfluss

Bei Riester muss ein Mindestbeitrag gezahlt werden, damit Zulagen nicht gekürzt werden. Er orientiert sich am Einkommen und den Zulagen. Liegt der Eigenbeitrag darunter, werden Grund- und Kinderzulagen anteilig gekürzt.

Kann Vertrags-Check und Simulation sichtbar beeinflussen.

Sonderausgabenabzug

Kein Score-Einfluss

Beiträge zu geförderten Produkten können in der Steuererklärung abgesetzt werden und senken das zu versteuernde Einkommen. Wie viel das bringt, hängt am persönlichen Grenzsteuersatz. Bei Riester und beim Altersvorsorgedepot prüft das Finanzamt automatisch, ob Zulagen oder Abzug günstiger sind.

Kein direkter Score-Einfluss, aber zentral für die Steuerersparnis in der Simulation.

Grundzulage und Kinderzulage

Kein Score-Einfluss

Direkte staatliche Zuschüsse bei geförderten Verträgen. Sie fließen unabhängig vom Steuersatz und wirken deshalb bei niedrigeren Einkommen und bei Familien am stärksten. Sie werden nur in voller Höhe gezahlt, wenn der Mindesteigenbeitrag erreicht ist.

Kein direkter Score-Einfluss, wirkt aber unmittelbar auf die Förderquote.

Produkttypen

Privatrente

Kein Score-Einfluss

Fondsgebundene oder klassische private Rentenversicherung ohne staatliche Förderung. Flexibel in Einzahlung und Auszahlung, Kapital kann vererbt werden. Ertragsanteilbesteuerung (§22 EStG). SRI als Risikomaßstab.

Alle drei Scores relevant. SRI statt CRK.

Basisrente

Kein Score-Einfluss

Staatlich gefördertes Altersvorsorgeprodukt mit Sonderausgabenabzug. Auszahlung ausschließlich als lebenslange Rente, keine Kapitalauszahlung, eingeschränkte Vererbbarkeit, nicht kündbar. Nachgelagerte Besteuerung. CRK als Risikomaßstab.

Eingeschränkte Flexibilität wirkt sich auf den Flexibilitätsscore aus.

Riester-Rente

Kein Score-Einfluss

Staatlich gefördertes Produkt mit Zulagen und Sonderausgabenabzug. Garantierte Beitragsrückgewähr zu Rentenbeginn. Teilkapitalauszahlung (bis 30 %) möglich, nachgelagerte Besteuerung, CRK als Risikomaßstab. Die Riester-Förderung wird ab 2027 vom Altersvorsorgedepot abgelöst; bestehende Verträge bleiben davon zunächst unberührt.

Beitragsgarantie erhöht Sicherheitsscore; begrenzte Flexibilität.

Altersvorsorgedepot (AVD)

Altersvorsorgedepot (AVD)

Kein Score-Einfluss

Gefördertes Vorsorgeprodukt, geplant ab 2027 als Nachfolger der Riester-Förderung. Angespart wird in einem Depot statt in einem Versicherungsmantel. Die Förderung läuft über Zulagen und Sonderausgabenabzug, die Besteuerung erfolgt nachgelagert. Ausgezahlt wird frühestens ab 65, spätestens beginnend ab 70. Es gibt drei Produktwelten, die sich in Garantie, Kosten und Anlagefreiheit deutlich unterscheiden (siehe folgende Einträge).

Geplant ab 2027; die Ausgestaltung wird bis dahin noch präzisiert.

AVD-Standarddepot

Kein Score-Einfluss

Stark standardisierte Variante mit gesetzlichem Effektivkostendeckel von 1,0 % p.a. und einer engen Fondsauswahl, in der Regel zwei OGAW-Fonds. Es gibt keine Beitragsgarantie. Durch den Kostendeckel wird es zur günstigen Messlatte, an der sich andere geförderte Produkte messen lassen müssen.

Referenzwert für die Effektivkosten-Bewertung im gesamten geförderten Markt.

AVD-Garantieprodukt

Kein Score-Einfluss

Variante mit 80 % oder 100 % Beitragsgarantie in einem Versicherungsmantel. Der Effektivkostendeckel von 1,0 % gilt hier nicht. Die Garantie kostet Renditechance, weil ein Teil des Kapitals sicher angelegt werden muss — was das konkret bedeutet, erklärt der Eintrag zum Preis der Garantie.

Ohne den 1,0-%-Kostendeckel des Standarddepots.

Individuelles AVD

Kein Score-Einfluss

Variante ohne Garantie mit breitem Anlageuniversum und individueller Zusammenstellung. Es gibt keinen Kostendeckel, dafür die größte Gestaltungsfreiheit und den höchsten Betreuungsaufwand.

Ohne Kostendeckel; Effektivkosten hängen stark von der individuellen Auswahl ab.

Preis der Garantie

Kein Score-Einfluss

Eine Beitragsgarantie ist kein Kostenposten, sondern eine Anlageentscheidung: Je höher die Garantie, desto niedriger die Aktienquote und damit die erwartete Rendite. Der Preis ist die Differenz im erwarteten Endkapital gegenüber einer ungarantierten Anlage — er zeigt, was die Sicherheit an Chance kostet.

Erklärt den Zielkonflikt zwischen Garantiequote und Renditeerwartung.

AVD-Beitragsgrenzen

Kein Score-Einfluss

Je Vertrag können bis zu 6.840 € pro Jahr eingezahlt werden. Gefördert wird aber nur der Eigenbeitrag bis 1.800 € pro Jahr — darüber hinaus gibt es weder zusätzliche Zulagen noch zusätzlichen Sonderausgabenabzug. Mindestens 120 € pro Jahr sind nötig, damit überhaupt ein Zulagenanspruch entsteht; Anbieter dürfen einen höheren Mindestbeitrag verlangen.

Bezugsgröße für die Förderquote.

Förderquote

Kein Score-Einfluss

Zulagen im Verhältnis zum eigenen Beitrag. Sie zeigt, wie effizient die Förderung ausgenutzt wird: Ab etwa 30 % ist die Förderung gut ausgeschöpft, unter 15 % zahlst du vergleichsweise viel eigenes Geld für wenig Förderung. Sie ist eine Effizienzkennzahl, keine Rendite.

Effizienzkennzahl, kein Renditemaß.

Zwei-Verträge-Regel

Kein Score-Einfluss

Gefördert werden höchstens zwei Verträge gleichzeitig. Ein bestehender Riester-Altvertrag zählt dabei nicht automatisch mit; ab 2027 neu abgeschlossene zertifizierte Verträge dagegen schon. Vor einem Neuabschluss lohnt sich deshalb der Blick auf den Bestand.

Begrenzt die gleichzeitig geförderten Verträge auf zwei.